Selbsthilfe im ländlichen Raum Sachsens und Thüringens
Selbsthilfe stärken, wo sie am meisten gebraucht wird: Sachsen und Thüringen arbeiten gemeinsam im Projekt "Selbsthilfe im ländlichen Raum".
Ziel ist es, die gemeinschaftliche Selbsthilfe in ländlichen Regionen sichtbarer zu machen, den Zugang zu Selbsthilfegruppen zu erleichtern und insbesondere junge Menschen für das Miteinander in der Selbsthilfe zu gewinnen. Auch der Aufbau neuer Netzwerke, die Nutzung digitaler Austauschformate und die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern waren zentrale Bausteine des Projekts, das 2025 von der AOK PLUS 2025 gefördert wurde.
Projektbeschreibung
- Große räumliche Entfernungen
- Weniger Anonymität
- Versorgungslage oft prekär, z. B. Zugang zu medizinischer/psychotherapeutische Versorgung, Beratungseinrichtungen, Kultur, gesunden Lebensmitteln und Internet
- Weniger Möglichkeiten, mobil zu sein
- Bevölkerungsstruktur → eher ältere Menschen
- Oft unattraktiv für jungen Menschen und Familien
- Weniger Selbsthilfegruppen als im städtischen Raum
- Selbsthilfekontaktstellen (SKS) sind meist personell unterversorgt
- Gemeinschaftliche Selbsthilfe sichtbarer machen
- Mehrwert von Selbsthilfegruppen kommunizieren
- Zugang zu Selbsthilfegruppen ermöglichen und erleichtern
- Junge Menschen für gemeinschaftliche Selbsthilfe ermutigen
- Gewinnen von Multiplikatoren und Partnereinrichtungen
- Sammlung von Praxisbeispielen


